Mobile Beratung

gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung, für Demokratie. Vor Ort – bei Ihnen!

Eine Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung äußert sich vermehrt ablehnend gegenüber der deutschen Verfassung. Ein anderer Mitarbeiter erfährt, dass sie Mitglied in einer Reichsbürger*innengruppierung ist. Die Fachbereichsleitung ist unsicher, was sie tun soll.

Ein Azubi in einer Kita teilt vermehrt queerfeindliche und sexistische Memes auf seinen offenen Social Media Accounts. Im Ort findet ein CSD statt, er ruft zu Gegenprotesten auf. Das Team weiß nicht, wie sie damit umgehen soll.

In einem Unternehmen arbeiten viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. In letzter Zeit kommt es vermehrt zu rassistischen Äußerungen und Witzen gegenüber Kolleg*innen, die eingewandert sind. Die Unternehmensleitung möchte einen Umgang entwickeln, der deutlich macht, dass das Unternehmen für Vielfalt steht.

Dies sind nur einige Beispiele, in denen wir beratend unterstützen können. Häufig wissen Beteiligte und Betroffene nicht wie sie mit den Situationen umgehen sollen und an wen sie sich wenden können.

Wir bieten Hilfe und Unterstützung

Gemeinsam mit Ratsuchenden entwickeln wir Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit demokratiefeindlichen Vorkommnissen und Akteur*innen. Dabei fördern wir Zivilcourage und stärken die demokratische Kultur im Sozialraum.

Für wen?

Unsere Mobile Beratung richtet sich an alle Personen und Institutionen, die direkt oder indirekt mit Diskriminierung oder demokratiefeindlichen Vorfällen konfrontiert sind. Dazu zählen Abwertungen aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit oder politischen Positionen sowie strukturelle Ausgrenzungsmechanismen.

Wir unterstützen unter anderem Einzelpersonen, Kommunen, Schulen, Vereine, pädagogische Einrichtungen, Fachkräfte und zivilgesellschaftliche Bündnisse – insbesondere im Umgang mit rechtsextremen, rassistischen, antifeministischen und anderen diskriminierenden Vorfällen.

Wie?

Die MBR Südhessen berät zielgruppenspezifisch, ressourcenorientiert und an den Anliegen der Ratsuchenden. Dabei betrachten wir sowohl das konkrete Umfeld als auch die gesellschaftlichen Strukturen, in denen Diskriminierung und Vorurteile wirken, und machen die Perspektive Betroffener sichtbar.

Wo?

Die Mobile Beratung findet in der Regel vor Ort bei den Ratsuchenden statt. Beratungen sind außerdem in unseren Büroräumen in Darmstadt oder digital möglich.

Für erste Einschätzungen, Informationen oder Fragen sind wir auch telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Unser Beratungsgebiet

Zuständig sind wir für Südhessen: die Stadt Darmstadt sowie die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Odenwald, Bergstraße und Groß-Gerau.